CKD unterstützt BBE-Positionspapier: Zivilgesellschaft stärken – Jetzt!
Über 40.000 Menschen engagieren sich deutschlandweit in der CKD in Krankenhäusern, Suppenküchen, Kleiderläden, Besuchsdiensten und Nachbarschaftsprojekten. Sie tun das freiwillig, verlässlich und oft dort, wo sonst niemand ist. Was sie brauchen, um das dauerhaft tun zu können: stabile Strukturen, klare rechtliche Rahmenbedingungen und eine Politik, die Ehrenamt nicht verwaltet, sondern ermöglicht und einbezieht.
Genau das fordert das Positionspapier. Susanne Schattschneider, Bundesgeschäftsführerin der CKD: "Wir erleben gerade, wie bewährte Programme gestrichen werden und Engagementstrukturen wegbrechen. Das ist nicht der Moment für Kürzungen, das ist der Moment für Investitionen." Ludwig Reichert, Bundesvorsitzender der CKD, betont: "Als ehrenamtlich selbstverwaltete Struktur versteht sich die CKD als Stimme der Ehrenamtlichen. Die im Positionspapier formulierten Forderungen spiegeln zentrale Erfahrungen aus unserer Arbeit vor Ort wider und sind elementar für eine starke Zivilgesellschaft."
Das BBE fordert unter anderem ein bundesweites Engagementfördergesetz, ein Demokratiefördergesetz und mehrjährige Förderzeiträume anstelle kurzfristiger Projektlogiken. Die CKD teilt diese Forderungen. Ehrenamtliches Engagement ist soziale Infrastruktur und diese Infrastruktur braucht Planungssicherheit.
Über die CKD Die Caritas-Konferenzen Deutschlands e.V. (CKD) ist das bundesweite Netzwerk von rund 45.000 Ehrenamtlichen in der sozialen und karitativen Arbeit. Als Fachverband im Deutschen Caritasverband und Mitglied der Association Internationale des Charités (AIC) vertritt die CKD die Interessen engagierter Menschen auf Bundes- und internationaler Ebene.
Kontakt
Caritas-Konferenzen Deutschlands e.V.
Susanne Schattschneider
(Bundesgeschäftsführerin)
Reinhardtstraße 13, 10117 Berlin
030/284 447 372
susanne.schattschneider@caritas.de