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Stand: 04.08.2015

Pressemitteilung

Handbuch zum Brennpunktthema: Wohnen und sozialer Zusammenhalt veröffentlicht

Cover Handbuch 2018

Die CKD - Das Netzwerk von Ehrenamtlichen mit ihren bundesweit 60.000 sozial-caritativ engagierten Ehrenamtlichen begleitet mit diesem Ehrenamtshandbuch und diözesanen Multiplikator(inn)en-Workshops die Caritas-Jahreskampagne 2018: "Jeder Mensch braucht ein Zuhause" des Deutschen Caritasverbandes e.V. zum Thema Wohnen und sozialer Zusammenhalt.

Im neuen Handbuch werden Antworten gegeben auf die brennenden Fragen: Wie kann mehr bezahlbarer Wohnraum in Deutschland geschaffen werden? Wie kann der soziale Zusammenhalt im Dorf/Quartier gestärkt werden? Für die persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema oder der Bearbeitung in Caritas-Konferenzen, Kirchengemeinden, Caritas- oder anderen Sozialverbänden, Städten und Kommunen, Quartiers-/Dorf- oder Bürgervereinen z. B. bei Zusammenkünften wie Gruppenstunden, runden Tischen, Großveranstaltungen, Gottesdiensten oder Infoabenden finden interessierte Leserinnen und Leser:

  • spannende Fachartikel von Expert(inn)en und methodische Hinweise
  • spirituelle Impulse, Zitate, Texte in unterschiedlicher Länge und mit unterschiedlichem Bezug zum Thema
  • konkrete Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Diözesen und Aktionsideen
  • weitere Informationen mit Tipps und Links …

Für die vielen sozial-caritativ Engagierten in Kirchengemeinden gibt es eigens ein Kapitel mit spirituellen Texten, Gebeten, fertigen Gottesdienst- und Predigtbausteinen sowie eine Aktionsidee für den Caritas-Sonntag.

Leitend bei der Erstellung des Handbuches waren die Erkenntnisse, dass die sozial-caritative Ehren-amtsarbeit zunehmend mit dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum vor allem für Menschen mit geringem Einkommen, ungenutzten Leerständen und einer zunehmenden Anonymität, Vereinsamung, Armut sowie Inklusionsbedarfen in Stadtquartieren und Dörfern konfrontiert ist.

Das neu erschienene Handbuch möchte nachhaltige Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, die Wege und Entwicklungspfade jenseits von immer neuen Neubaugebieten und neuen Sozialwohnungen, deren Sozi-albindung bereits nach zehn Jahren ablaufen aufzeigen.

"Wir brauchen ein Umdenken im Bereich (Zusammen)Wohnen. Wir brauchen mutigere, kreativere Formen des Zusammenlebens. Wir brauchen Vorbilder und Menschen, die verschiedene Wohn- und Le-bensformen kennen, vorleben und anderen mitteilen. Wir brauchen (ehrenamtliche) Initiativen und Struk-turen, die Menschen in verschiedenen Lebensphasen helfen, die für Sie passende Wohnform kennenzu-lernen; die bei Veränderungswünschen auch finanziell helfen und unterstützen", fordert Ulrich Böll, ver-antwortlicher Redakteur des neu erschienen Ehrenamtshandbuch und Bildungsreferent der Caritas-Konferenzen Deutschlands.  Er weist auf entsprechende Beiträge im neu erschienenen Ehrenamtshand-buch hin: "Wie aus Leerstand Wohnraum wird" mit Themen wie Haus im Haus, gemeinschaftliches Woh-nen, Hausprojekte, Wohngemeinschaften-Plus, Syndikatsmodelle; "Wohnen für Hilfe" oder  "Die Wohn-schule" sowie interaktive Methoden wie z.B. die "Bodenzeitung zu Wohnformen" sind erste Ideen hierzu.

Auf der Web-Site der CKD http://bit.ly/Wo_die_Nähe_zählt  kann die Kurzbeschreibung des Handbuchs mit Bestell-Informationen und Inhaltsverzeichnis heruntergeladen werden.

Caritas-Konferenzen Deutschland e. V. - Das Netzwerk von Ehrenamtlichen
Ulrich Böll
Bildungsreferent

Karlstraße 40, 79104 Freiburg
Telefon: 0761 200-744
E-Mail: ulrich.boell@caritas.de

Die Caritas-Konferenzen Deutschlands - Das Netzwerk von Ehrenamtlichen sind die verbandliche Orga-nisation der bundesweit 60.000 Ehrenamtlichen, die sich in katholischen Pfarrgemeinden und Einrichtun-gen wie Altenheimen, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung und Krankenhäusern engagieren. Mit Besuchsdiensten, Kleiderkammern, Mittagstischen, Patenschaftsprojekten, Begegnungszentren, Beglei-tung und Unterstützung von Flüchtlingen und verschiedenen anderen Projekten setzen sie sich für ein solidarisches Handeln in der Gesellschaft und für die Teilhabe der Menschen am Rand der Gesellschaft ein. Mit ihren Aktionen greifen sie dabei aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf.

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